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Perfekte Bewässerungstechnik für Ackerbohnen in Dänemark

Nicht nur speziell in Bezug auf die Ackerbohnen in Dänemark: Die Bewässerungstechnik ist aus der heutigen (europäischen) Landwirtschaft keinesfalls mehr wegzudenken. In den Ländern, in denen die Mittel dafür fehlen, verdorren immer wieder komplette Ernten aufgrund langer Trockenphasen – wie es auch hierzulande der Fall war, solange es die künstliche Bewässerung der Wiesen und Felder noch nicht gab. Man muss gar nicht so weit gehen, um ein gutes Beispiel auf dem Europäischen Kontinent zu finden: In Ungarn ist man sehr auf den regelmäßigen Regen angewiesen, der jedoch in vielen Jahren gerade in den wichtigsten Monaten nach der Aussaat ausbleibt: Die Folge: Hohe Kosten für das Bestellen der Äcker, aber keine oder nur wenig verwertbare Ernten – das bezieht sich in Ungarn auf Maisfelder, Getreideanbau, aber auch den Wein- und Obstanbau; nur mit Glück seitens des Wettergotts wird eine ertragreiche Ernte eingebracht. Das Geld für eine ausreichende Wasserversorgung der bestellten Ackerflächen fehlt in den meisten Fällen; so bleiben seit Jahren oft Felder brach, da kein Geld mehr für das Bewirtschaften ohne Erfolgsaussichten investiert werden kann.

In Ländern, in denen die Landwirtschaft vergleichsweise gut floriert, etwa Deutschland, kann jeder Wassermangel durch Bewässerungstechnik ausgeglichen werden. Auch Pflanzen, die mehr Wasser brauchen, als durch Regen abgedeckt werden kann, stehen saftig auf den Äckern – und Trockenperioden gleicht man durch die Bewässerung sehr einfach aus. Im Vergleich zu den Kosten und Verdienstausfällen, die Missernten hervorrufen, ist der Aufwand für Bewässerungstechnik meist ziemlich niedrig. Bei den heutigen Preiskalkulationen ist mancher landwirtschaftliche Betrieb nach einer Missernte bereits am Ende seiner Möglichkeiten angekommen; dieses Risiko muss heute niemand mehr in Kauf nehmen.

Verschiedene Arten der Bewässerungstechnik

Bewässerungstechnik kann in Form einer Anlage oder auch mobil aufgebaut sein. Es gibt Leitungssysteme, die von einem großen Behältnis oder einer nahen Wasserquelle her gespeist werden, aber auch fahrbare Wassertanks, aus denen das Feld bewässert wird. In regenarmen Gebieten empfiehlt sich eher das Leitungssystem, da der Aufwand, mit den Traktoren das Wasser auf das Feld zu bringen, doch recht hoch ist, sofern dies nicht ab und an bei Bedarf, sondern nahezu dauerhaft erfolgen muss. Auffangbecken für Regenwasser, Pumpen für Fließwasser oder Förderanlagen für Quellen sind natürlich für die Versorgung mit möglichst günstigem Wasser von Vorteil. Der Aufwand, Regenwasser zu sammeln und in trockenen Perioden zu nutzen, oder einen Fluss beziehungsweise Bach als Wasserspender zu gebrauchen, ist letztendlich trotz aller Anschaffungen auf Dauer günstiger, als das Leitungswasser zu verwenden, für das teuer bezahlt werden muss. Das gilt für einen Gemüsegarten direkt bei einem Wohnhaus, noch mehr aber für die Felder, die teils weitab vom Wirtschaftsgebäude zu bewässern sind. Heruntergerechnet auf die „unwichtigste“ Anlage gibt es Bewässerungstechnik sogar für Balkonblumen oder Beetanlagen, zum Beispiel in Parks oder öffentlichen Anlagen. Hier geht es allerdings nicht um solche Beträge, wie bei Ernten ganzer Nationen, die nicht nur den einzelnen Betrieb, sondern die Wirtschaft ganzer Nationen betrifft.

Landwirte nicht nur in Deutschland setzen auf GFK Produkte von CEMO, da diese einfach über das Internet zu beschaffen und sehr günstig und hochwertig sind. Die Fässer können nahe einer Wasserquelle oder einer Regenrinne aufgestellt und befüllt werden; bei Bedarf wird dann über Pumpen- und Leitungssysteme das Wasser an Ort und Stelle gebracht. Es gibt diese Fässer in den unterschiedlichsten Ausführungen; sei es in Bezug auf die Tankform, das Fassungsvermögen oder andere Kriterien. Die Abkürzung GFK – im Handel sind die Wassertanks unter dem Begriff GFK Fässer oder Tanks zu finden – steht übrigens für den „Glasfaserverstärkten Kunststoff“, ein besonders leichtes und widerstandsfähiges Material, das gerade für Bewässerungssysteme eine rostfreie, schadenarme und somit lange haltbare Beschaffenheit mitbringt. Auch mobile Bewässerungsanlagen profitieren vom geringen Eigengewicht der Tanks – es wäre unsinnig, zum Beispiel Metalltanks auf einem Anhänger zu platzieren; diese sind selbst so schwer, dass schnell der Treibstoffverbrauch ins Unermessliche steigt, die Zuladekapazität mancher Gespanne überschritten würde und somit kein effektives Arbeiten mehr möglich wäre.  GFK Behältnisse kommen übrigens auch zur Versorgung der Tiere auf der Weide zum Einsatz – als sogenanntes Weidefass, welches Wiesen ohne eigene Wasserversorgung mit Trinkwasser für das Vieh versorgt. Zudem findet sich das Material in Lagermöglichkeiten für Pflanzenschutzmittel und ähnliche Produkte wieder. Während das Trinkwasser nach Verbrauch in eine spezielle Schale nachsickert, muss jegliche Flüssigkeit, die in ein Leitungssystem oder mit Sprühtechnik verwendet wird, natürlich mit einer Pumpe und Schläuchen aus dem GFK Fass heraus befördert werden.

Ackerbohnen in Dänemark

Speziell auf das Land Dänemark angepasst kommt die Bewässerungstechnik in diesem Land ebenfalls zum Einsatz. Das nördlich gemäßigte Klima ist für den Anbau der in anderen Ländern als Futtermittel eingesetzten Sojabohnen nicht geeignet. Also muss eine Alternative her. Die Ackerbohne wird – wie der Name schon beschreibt – auf den Feldern ausgesät und bringt einen guten Ertrag ein, sofern sie ohne Trockenperioden wachsen kann. Auch in den nördlichen Ländern bleibt der Regen einmal weg oder bringt nicht die benötigte Wassermenge – also muss auch hier mit Bewässerungstechnik gearbeitet werden. Die Ackerbohne bringt das für die Tierhaltung so eminent wichtige Eiweiß ins Futter, ohne dabei auf künstliche Futtermittel oder Zusatzstoffe zurückgreifen zu müssen.

Der Anbau erfolgt in Dänemark nach strengen Richtlinien der Ökologie, bringt dafür aber mehrere Vorteile. Man muss sich nicht auf importierte Sojabohnen einlassen, bleibt folglich unabhängig von Marktpreisen, Ernteausfällen und anderen Faktoren, weil der heimische Anbau abdecken soll, was an Bedarf besteht. Zudem besteht die Gewährleistung, keine genetisch variierten Produkte an die heimischen Tiere zu verfüttern – eine Qualitätssicherung par excellence. Die eigene Aussaat und Ernte der Ackerbohnen muss allerdings noch vorangetrieben werden, um wirklich komplett auf den Zukauf von Importware verzichten zu können. Ausgeklügelte Bewässerungssysteme sind wegen großen Anbauflächen erforderlich.

Auch hier findet sich eine Mischung aus allen möglichen Systemen, die durch die Beschaffenheit der Felder erforderlich wird – wo ein Fließgewässer in der Nähe verläuft, werden Tanks befüllt, aus denen per Leitungssystem oder Schlauchanlage das Wasser zielgerecht verteilt werden kann. Wo mobile Wasserversorgung nötig ist, weil eine lokale – wie auch immer geartete – Wasserquelle fehlt, arbeitet man auch hier mit (kleineren), auf Anhängern und von Traktoren oder Unimogs gezogenen Anhängern beziehungsweise Pritschenfahrzeugen.

Dänische Ackerbohnen als Vorbild für andere Nationen

Auch in anderen Nationen wäre der Verzicht auf Sojabohnen ein großer Vorteil für Qualitätssicherung und verbesserte ökologische Standards. Das Anbauen der Sojabohne ist eine Belastung für die Umwelt – betreffend den Klimawandel. Eingrenzung der Gefahr durch genetisch veränderte Futtermittel wäre, wie bereits erwähnt, ein weiterer positiver Gesichtspunkt. So wäre es durchaus überlegenswert, wenn sich Landwirte in aller Herren Länder ein Beispiel an der dänischen Vorgehensweise nehmen würden, um den Zukauf der Sojafutterbohne zu reduzieren oder vielleicht sogar ganz zu vermeiden und dafür mit einer gesunden Mischung aus eigenen Anbauten und Importbohnen oder vollkommen ohne eingeführte Ware auszukommen. Ansätze sind durchaus vorhanden, da die Landwirtschaft durchaus um die Problematik weiß – eiweißhaltiges Futter ist so wichtig für die Viehzucht, jedoch sollte das alles optimiert werden. Wer einmal in die dänischen Gegebenheiten hinein schnuppern möchte, kann gerne hier buchen. Die Landwirte in Dänemark lassen sich bei ihrer Arbeit mit der Ackerbohne gerne über die Schulter blicken, sodass das so erlangte Wissen in die Welt hinaus getragen werden kann. So erfolgt das Umdenken, weg von der Sojabohne hin zu einer einheimisch erzeugten Nutzpflanze vielleicht schon in den nächsten Jahren, was dem ökologischen Gleichgewicht sicher zugutekommt. Klar, auch in anderen Ländern muss unter Umständen mit Bewässerungstechnik gearbeitet werden – und nicht überall auf der Welt wird es funktionieren, den Sojazukauf völlig oder zumindest in größeren Teilen zu vermeiden. Dennoch ist es überaus wichtig, Schritte in die richtige Richtung zu gehen.